Grundsätze der offenen Arbeit

 

Offene Arbeit bedeutet für uns in erster Linie eine offene und achtsame Haltung gegenüber den Bedürfnissen des Kindes. Im Haus sollen die Kinder vielfältige, anregende und herausfordernde Entwicklungsmöglichkeiten finden. Die Erwachsenen begleiten das einzelne Kind und stellen sich als Lernpartner und Ko-konstrukteur zur Verfügung. Gleichzeitig unterstützen sie die Kinder, gesellschaftliche Regeln zu üben und soziale Anpassung zu entwickeln.

Das Spiel

  • Reflexion von Handlungsmustern (Wie verhält sich z.B. ein Arzt = Rollenspiel)
  • Erprobung und Einübung von Alltagsleben (häusliche Arbeiten wie z. B. Kochen)
  • Entwicklung von Konfliktstrategien (Umgang mit z.B. Stress und Meinungsverschiedenheiten)
  • Sprachliche Auseinandersetzung mit anderen (Eigene Meinung gewaltlos vertreten und andere Meinungen akzeptieren)
  • Kreative Ausdrucksformen finden (bewegen, basteln, bauen, …)

Die Kinder lernen in der offenen Arbeit

  • sich einzubringen,
  • sich anzupassen,
  • für sich und andere Verantwortung zu übernehmen
  • spielerisch zu lernen.

Merkmale unserer offenen Arbeit

  • Beziehungskompetenz, gekennzeichnet durch Achtsamkeit, Resonanz und Dialog
  • Spielraum für Bewegung
  • Raum für Spielfähigkeit,
  • Freiheit als Basis, Weg und Ziel,
  • Räume als Angebot,
  • Gruppenstrukturen an Bedeutungsinhalten orientiert
  • Gemeinschaft und Zusammenleben ist Basis im Kindergartenalltag
  • Inklusion
  • Tägliche Bildungsangebote und Projekte in Ergänzung zum Spiel
  • Partizipation
  • Entspannte Atmosphäre